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Auf Pad mit Konny: Reisebücher aus und über Namibia

2016-11-05 16:30

 

Auf Pad mit Konny von Schmettau

 

 

  Auf Pad mit Konny 1
  Reportagen und Geschichten aus dem Land der unendlichen Weite und Freiheit
  Konny von Schmettau
  Hippos Verlag 2011
  98 Seiten mit zahlreichen Fotos, gebunden
  Sprache: Deutsch
  ISBN 978-99945-72-80-9

 

Leseprobe:
Goanikontes – Oase in der Wüste

Regenzeit in Namibia. Wo sonst die Wüste herrscht, wälzen sich braune Wassermassen durch das stille Swakoptal. Machtvoll strömen die Fluten, durch den starken Regen der vergangenen Woche gespeist, zwischen den Klüften des Mondgebirges hindurch dem Atlantik entgegen. Scheinbar endlos schlängelt sich das Bett des Riviers vom Nordosten Namibias bis nach Swakopmund durch wechselnde Landschaften.
Dort, wo das Flussbett am weitesten scheint, wo die Berge sich zu einem lieblichen Tal ausbreiten, liegt eine Oase, die schon seit Beginn der Zeiten ein Anziehungspunkt für Mensch und Tier war. Hier in der Stille, nur rund 40 km von Swakopmund entfernt, gab es noch vor wenigen Jahrzehnten Löwen, Elefanten, Nashörner und Büffel. Antilopen, Strauße und Kudus suchen seit jeher das Grün, das durch stetig fließendes Grundwasser auch in trockenen Jahren für ausreichend Nahrung sorgt.
Hier rasteten die Urvölker, und hier fanden die ersten südafrikanischen und europäischen Siedler einen Platz, um Farmen aufzubauen, auf denen Gemüse und Obstbäume scheinbar mühelos gediehen. Der alte Baiweg von Walvis Bay bzw. Swakopmund nach Windhoek führte durch die Oase Goanikontes. Hier wurden die Ochsen getränkt, die für die Fleischzufuhr der im Walvis Bayer Hafen liegenden Schiffe sorgten, und hier ist auch die Wiege der Swakopmunder Musikwoche.
Heute dient Goanikontes, das 1844 als „Canecundas“ bekannt war und im Laufe der Jahrhunderte mannigfaltige Namen erhielt, erneut als beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische, die am Wochenende Ruhe und unberührte Natur genießen möchten. Biergarten und Campingplatz unter hohen, schattigen Bäumen laden zum Verweilen ein, das neue Restaurant entstand im historischen Farmhaus der Familie Hrabovsky von 1907, und der naturbelassene Swimmingpool am Berg bietet eine willkommene Abkühlung. (...)

 

Auf PAd mit Konny durch den Süden Namibias, inkl. Oranjemund

 

 
  Auf Pad mit Konny 2
  Durch den Süden Namibias inkl. Oranjemund
  Konny von Schmettau
  Hippos Verlag 2012
  88 Seiten mit zahlreichen Fotos, gebunden
  Sprache: Deutsch
  ISBN 978-99916-886-0-2

 

 

Leseprobe
Der Spuk am Hohenfels

Wie im Dornröschenschlaf behält Oranjemund seinen eigenen Zauber und leben die meisten Menschen hier ein behütetes Leben fernab des hektischen Weltgeschehens.
Man genießt die unberührte Natur an verborgenen Plätzen voller Idylle am Oranje, historische Plätze, Sumpflandschaften mit einzigartigem Vogelreichtum, zerklüftete Landschaften und Wildtiere, die keine Scheu vor Menschen.
Mike Alexander zählt zu den Oranjemundern, die hier geboren wurden und glücklich leben, und da bereits sein Vater ein wandelndes Geschichtsbuch war, freue ich mich sehr, dass Mike mir die historischen Orte zeigt und erläutert.
Auf der gegenüber liegenden Uferseite des Oranje, nahe bei Alexander Bay, lag einst die blühende Farm Beauvallon, die mit großen Gartenanlagen und Viehzucht für eine weitgehend wirtschaftliche Unabhängigkeit von Oranjemund und Alexander Bay sorgte, aber nunmehr seit vielen Jahren brach liegt.
Während Mike von Beauvallon und den Camping- und Schulausflügen dorthin aus seiner Kindheit erzählt, fährt er mit mir zu einem malerischen Platz rund 20 Kilometer nördlich Oranjemunds mitten im Sperrgebiet, wo heute noch die Ruinen eines Gebäudes stehen.
Hohenfels, im Jahre 1908 von den deutschen Schutztruppen als Wach- und Grenzstation erbaut, bietet einen fantastischen Blick über den Oranje kurz vor seiner Mündung in den Atlantik.
Nachdem es von den Deutschen verlassen wurde, machte die eine oder andere Nama-Familie den Versuch, das schöne Gebäude zu bewohnen, und auch die Ehefrauen des Minenmanagers und seines Stellvertreters wurden eine Zeitlang dort untergebracht, als in Oranjemund noch keine Frauen zugelassen waren.
Doch welchen Schreck bekamen sie, als sich nachts Türen und Schränke von alleine öffneten und klapperten!
Nicht einmal die besten Schreiner konnten das Problem beheben und in einer hellen Vollmondnacht blieb den beiden Damen das Herz schier stehen vor Schreck, als sie einen weiblichen Geist ohne Kopf sichteten.
Welche Begebenheit steckt hinter dieser Geistergeschichte?
Ein deutscher Wachtmeister und sein Korporal waren hier stationiert und viel unterwegs, des Wachtmeisters Frau und ihre kleine Tochter lebten ein sehr einsames Leben. Die Frau starb eines Tages im Kindbett, und der Wachtmeister sandte seine achtjährige Tochter zur Schule und Ausbildung ins Namaqualand.
Als das Mädchen 1914 zu seinem jährlichen Heimatbesuch nach Hohenfels kam, entdeckte es, dass die Nama-Angestellte ihres Vaters mehr als nur eine Angestellte für ihn war. Im Laufe eines heftigen Streites der beiden jungen Frauen holte die Wachtmeister-Tochter die Pistole ihres Vaters und erschoss die Nama-Frau.
Deren Geist soll als „kopflose Frau“ in den Ruinen spuken, und bis heute wagt es in Vollmondnächten niemand, innerhalb der zerbröckelnden Mauern zu übernachten... (...) 

 

Das erste offizielle Jahrbuch Swakopmunds um 120-jährigen Bestehen

 


  Swakopmund 120 Years – The Official Yearbook
  Das offizielle Jahrbuch
  Konny von Schmettau and Peter Brüggemann
  Hippos Verlag 2012
  112 Seiten mit zahlreichen Fotos, gebunden
  Sprachen: Englisch, Deutsch, Oshivambo, Nama, Damara, Herero
  ISBN 978-99945-73-39-4

 

 

Konny von Schmettau und Peter Brüggemann hatten die Ehre, das erste offizielle Jahrbuch der Stadt Swakopmund nach 60 Jahren zu verfassen.
Textbeiträge in Deutsch, Englisch, Herero, Damara, Nama und Oshivambo machen dieses Buch zu einer einmaligen Sammlung von Geschichte und Geschichten der Vergangenheit und Neuzeit des beliebtesten Ferienortes Namibias.

 

Das erste Reisebuch über die Diamantenstadt Oranjemund


 
On the road with Konny - Auf Pad mit Konny 3
  Oranjemund – A journey through history and modern Times
  Konny von Schmettau
  Hippos Verlag 2014
  96 Seiten mit zahlreichen Fotos, gebunden
  Sprache: Englisch
  ISBN 978-99916-886-1-9

 

 

 

Die Geschichte der Stadt Oranjemund basiert auf einer der weltgrößten Fundstelle von Diamanten am Oranje oder Orange Fluss, der die Grenze zwischen Namibia und Südafrika bildet und hier in den Atlantik mündet.
In alten Zeiten zogen große Herden von Wildtieren durch die Fluss- und Sumpflandschaften. Durch die Minentätigkeit sind Spuren dieses Wildreichtums entdeckt und dokumentiert worden, viele Fossilien sind heute im kleinen, aber feinen Museum der Stadt ausgestellt.
Einst als Arbeitercamp im Jahre 1928 gegründet, spiegelt sich die Geschichte des Ortes und der Diamanten Namibias, der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, in den Exponaten des Museums wieder, darunter Fundstücke und Dokumente aus Kolmanskuppe, Pomona und Bogenfels.
Diamanten-Geschichten aus Lüderitzbucht, Kolmannskuppe und eine Geistergeschichte vom Hohenfels runden dieses erste und einzige Reisebuch über die geheime Stadt im Sperrgebiet ab.

Leseprobe
Soap, Shoes, Tobacco

In 1928, the foundation of Oranjemund, as a modest camp for workers and staff to live in, was laid. The first basic, plain huts were built. There were no luxuries to be had, only the most basic of living conditions were possible. Life was hard for the men working here in the desert. There was no shade and no tree to protect them from the sandstorms and the wind, which mostly started blowing in the afternoons and was icy cold during winter. There was a small shop which sold the necessities such as soap, shoes or tobacco if it could be brought in over the difficult route of transportation at all. Men rather worked overtime hours as there were no recreation facilities available, and they were grateful for the extra pay.
Their contracts of employment stated: „54 hours are to worked per week“, so that they worked from sunrise to sundown as a rule. A couple of employees managed to work many weeks and months without once taking a day off, and one of them said at the time: „We have so much work that we don’t even have time to get sick!“
Days off were not automatically incalculated into their contracts, these had to be worked in. If one had been employed for a whole year without an off day, then he was granted five free days, and after five years of employment one was eligible for nine free days.
The only highlight of the week was on Friday evenings, when the post came down from Elisabeth Bay or Kolmanskop, and which was then hand delivered to each of the waiting men. This was the only contact they had with friends or family, and even if the news was mostly already a week old, it was still better than receiving no news at all.
In later years there was a small radio station to the north of the camp – one still could not call it a settlement – and this radio was used to communicate news, especially about the mine, and men were even informed on whether they had been hired or fired over the airwaves, everything was made public.
It was only in 1944 that the first internal telephone line was installed and in 1948 the first telephone was connected in the General Manager’s house. Today the first house of the Manager, „Jasper House“ still exists and is now the local museum.
The first proper houses were built only in the middle of the 1930’s where after the wives were then allowed to move to Oranjemund.
At the beginning of the 1930s, the settlement was called „Orange River Mouth“, but that caused great confusion because goods and the post would oftentimes land up on the South African Orange River Station in the northern Cape. In 1940 the name was thus shortened to „Orange Mouth” and eventually, in 1951, the official name of „Oranjemund“ was proclaimed.
After the Second World War redundant Sherman tanks were utilized as transport vehicles and to remove overburden, because of their maneuverability which allowed them to drive on even the most difficult terrain.
Precisely how useful such a worn out tank could be was proven by an employee. His colleagues plumb forgot to pick him up after a shift on the mining area. He refused to even consider spending the cold night in the desert, without supper or a warm blanket. So he simply repurposed a mining earthmoving tank into a transport vehicle, and quite simply drove into town with it, parked the tank in front of his house and went to sleep. The next morning no-one really felt as if they had slept well because the deafening roar of the tank had kept them all out of their sleep. But even so, this unusual excursion made sure that nobody was ever forgotten on the mine again. (…)

 

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  Auf Pad mit Konny 4
  Sangwali – David Livingstone am Linyanti
  Konny von Schmettau
  Hippos Verlag 2015, Erweiterte Neuauflage 2016
  Sprache: Deutsch
  68 Seiten mit zahlreichen Fotos, gebunden
  ISBN 978-99916-821-2-9

 

 

Leseprobe
Die Missionare vom Linyanti

England, 1859.
Es war die Zeit, in der junge Männer voller Tatendrang in die Missionsarbeit strebten, um den christlichen Glauben in die dunkle, unbekannte Welt Afrikas zu tragen, gemeinsam mit ihren engagierten Frauen, die sich voller Zuversicht und Vertrauen mit ihnen gemeinsam auf den langen Weg in eine ungewisse Zukunft machten.
Wochenlang waren sie per Schiff unterwegs, viele von ihnen seekrank vom ersten Tag an bis zum Anlegen in einer fremden, unbekannten Welt. In Häfen wie Kapstadt oder Port Elizabeth bereiteten sie sich auf einen mühseligen Marsch mit Ochsenwagen und Gespannen vor, erwarben haltbare Lebensmittel, Saatgut, Stoffe und Werkzeuge, um schließlich auf schmalen Pfaden durch unwegsame Wüsten und Buschland von Wasserstelle zu Wasserstelle zu ziehen.
Mit sehnsuchtsvollen Blicken sahen sie im Morgengrauen die Gebäude der Hafenstadt und damit die Zivilisation am Horizont entschwinden, während die Führer der Ochsenwagen ihre langen Peitschen über die Köpfe der Tiere schwingen ließen, um sie anzutreiben, und das eintönige Knirschen der schweren Räder im tiefen Sand sie in eine fremde Welt trug.
Wochen oder gar Monate lang schliefen sie neben ihren Ochsenwagen, am nächtlichen Feuer zum Schutz vor wilden Tieren eng aneinander gelehnt, bis sie schließlich die ihnen zugedachte Missionsstation erreichten, wo sie eine Zukunft unter schwarzen Völkern erwartete, die weitgehend noch in ihrem alten Zauberglauben verhaftet waren.
Es war ein hartes Leben besonders für die Frauen, die alles, was zum Leben der wachsenden Familie mit kleinen Kindern benötigt wurde, selbst herstellen mussten, und zumeist war es schlicht ihr fester Glaube, der sie alle Strapazen erdulden ließ. Nach mühevollen Schwangerschaften unter glühend heißer Sonne wurden Kinder geboren und so manches von ihnen starb am Malaria-Fieber oder an Unterernährung.
Wie unberechenbar war dieses Leben, wenn es mehrere Jahre in Folge nicht geregnet hatte und der kleine Missionsgarten nur kümmerliche Erträge lieferte; wenn das wenige verbleibende Wasser brackig wurde und die europäischen Mägen sich qualvoll krümmten, und die Heimat so weit entfernt und unerreichbar schien, als liege sie auf dem Mond.
Der junge Missionar Holloway Helmore war einer dieser hoch motivierten und vom Glauben angetriebenen Engländer, der mit seiner Frau Anne Garden den weiten Weg über das wilde Meer auf sich nahm, um eine Missionsstation im nördlichen Teil des Landes zu leiten, das wir heute als Südafrika kennen.
Sieben Kinder wurden dem Ehepaar im Herzen Afrikas geboren, in den vielen Jahren der Entbehrungen, die sie zu Anfang in einer Lehmhütte verbrachten, deren Boden mit festgestampftem Kuhdung bedeckt war, um Staub und Ungeziefer fernzuhalten.
Recht schnell hatte Helmore die Sprache der Einheimischen gelernt und seine Predigten fi elen auf fruchtbaren Boden. Mehr und mehr Einheimische ließen sich taufen und wurden Bestandteil einer lebendigen, aufstrebenden Missionsstation, in der nicht nur der christliche Glaube, sondern auch Lesen, Schreiben und Rechnen gelehrt wurde, während Anne sich aufopfernd der Versorgung der Alten und Kranken widmete.
Die weit voneinander entfernten Missionsstationen im afrikanischen Busch hielten so gut es ging Verbindung untereinander und mit den Familien zu Hause, im fernen England. Reisende Händler, Abenteurer, Großwildjäger und manchmal auch Boten nahmen die Post mit, und wenn eine Nachricht oder Zeitung aus der Heimat endlich eintraf, war sie oft schon Monate alt.
Im Zentrum der Missionsarbeit des südlichen Afrika stand die Missionsstation Kuruman, aufgebaut und geleitet vom Missionarsehepaar Robert und Mary Moffat. Hier hatte ihre Tochter Mary 1845 David Livingstone geheiratet und reiste jahrelang mit ihm und den nach und nach geborenen Kindern durch den weitgehend unbekannten Kontinent.
Verehrt und geliebt von den Einheimischen und ihren eigenen Landsleuten gleichermaßen, waren die Moffats wie ein Fels in der Brandung, und sie waren es auch, die eine Tragödie herauf ziehen sahen, als Holloway Helmore und Roger Price mit ihren Familien im Juli 1859 von Kuruman aus in den Norden aufbrachen, um bei den Makololo am Linyanti mit David Livingstone zusammen zu treffen und eine neue Missionsstation zu errichten.
Die Expedition, die unter dem Namen „Helmore/Price Expedition“ bekannt wurde, bestand aus den Missionaren Holloway Helmore mit seiner Frau Anne und den vier jüngsten Kindern (die drei älteren waren auf Schulen in England) sowie Roger Price, gerade vom College gekommen und frisch verheiratet mit Isabella Slater. Auf dem Weg gen Norden sollte sich der junge schottische Missionar John Mackenzie mit seiner Frau anschließen bzw. nachreisen – und wurde durch die Verzögerung ihrer Abreise später zum Lebensretter der wenigen Überlebenden.
Obwohl Robert Moffat sie eindringlich gewarnt hatte, nicht abzureisen, bevor man Nachricht von Livingstone hatte, dessen Aufenthaltsort nicht feststand, und die Lage vor Ort sondieren konnte, zogen die jungen Missionare los: „Gott hat uns gesagt, dass wir dorthin gehen sollen und wir folgen seinem Weg!“, lautete ihr Credo.
Die Helmore/Price Expedition hatte einen unglücklichen Start, da sie in dem unwegsamen Gelände wesentlich langsamer voran kam als geplant und das Ende der Regenzeit zwar trockenere Wege versprach, aber weniger verfügbares Trinkwasser für Mensch und Tier bereit halten würde.
Wie oft brachen die Wagen zusammen oder steckten tief im Sand fest, so dass die komplette Ladung herunter gehoben werden und später hinauf gehoben werden musste, wie oft verliefen sich die abgespannten Ochsen und die als Nahrung gedachten Schafe im Busch, wie viele Wasserstellen, so dringend benötigt, erwiesen sich als schlammige Löcher mit ungenießbarem Nass oder mussten vom Schlamm befreit werden, so dass erst binnen vieler Stunden trinkbares Wasser empor sickerte. (...)

 

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  On the road with Konny - Auf Pad mit Konny
  SONDERAUSGABE Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft
  Sangwali – David Livingstone at Linyanti
  Konny von Schmettau
  Hippos Verlag, Erweiterte Neuauflage 2016
  Sprache: Englisch
  56 Seiten mit zahlreichen Fotos, gebunden
  ISBN 978-99916-821-1-2

 

 

Leseprobe 
On the banks of the Linyanti

It is 1851.
As the sun sets and darkness creeps in, peace sets across the expanse of the moor. Water lilies are reflected in the last light on the small winding rivers and channels and then disappear from sight in the distance between high, swaying rushes in the soft breeze. The smouldering Mopane wood fire flares up in the wind, putting a warm glow on the faces of the two men sitting close together as they each tell the story of their lives. Reflecting on the past, the aged Sebitwane recounts his lifes experience to his young foreign friend David Livingstone.
It is here where he also talks of the long journey for his tribe, who were expelled from their home many years ago by the great Zulu tribe.
In search of their little paradise, the Makololo migrated with their cattle, wives, children and meagre belongings through the impenetrable jungle and swamps,over high mountains, steep cliffs, waterfalls and desolate arid savannas to the place they could rebuild their home in safety.
En route they encountered tribes defending their own territory and warriors with suspicious eyes. The Makololo conquered many, taking their captives further north; along with their beautiful women and wealth. They finally arrived in the land of their dreams. This paradise however, was also favoured by the warlike Matabele, who once had ousted the Makololo.
A tall, tough white man full of sparkling energy and an insatiable intellectual curiosity, sat with the chief next to the softly flickering fire and listened to the fascinating story of his friend Sebitwane. Only this one time did Sebitwane open his heart to a stranger. His story has survived to this day in the records of the man who will be remembered as a unique example of humanity and enlightenment, a historian and adventurer, who left his mark on a continent  which appeared at that time as only a white spot on the map: Dr. David Livingstone.

He was born on 19 March 1813 from in the village of Blantyre. Being the son of a Scottish working class family he had to share a tiny room with parents and siblings. As a child labourer in a mill, he secretly learned Latin. His affection towards people already became evident when he, at the age of nine, rescued two children from drowning. Throughout his youth, he had the vision of going to Africa as a missionary and explore the dark continent.
When eventually the opportunity arose to attend school and later University, he had to work twice as hard to catch up to his classmates who had prior sound education. But David did not give up and pursued his target unswervingly, until he finally became a missionary to Africa and his destiny: David Livingstone, Doctor of Medicine, explorer and researcher forever. “I will go anywhere, provide it be forward!” was his promise.
Never on straight paths, always questioning the impossible, restless and very inquisitive – that is how his peers described him.
As the first European, he travelled on foot, by horse or oxcart through the unexplored continent – drew maps, discovered the wild waters of the mighty Zambezi, Lake Malawi (previously Lake Nyassa) and countless other sites which previously had only been mentioned in legends and stories.
David Livingstone fought relentlessly against slavery. By presenting evidence of the brutal maltreatment of the abducted family members of various tribes, transported in chains like animals via remote islands to Europe and America he played a crucial role in the final abolishment of slavery in Europe.
He befriended the indigenous people and learned of their different beliefs and cultures, dined with great chiefs, and was even attacked by a lion, losing the use of his left arm – yet he was never satisfied with his discoveries. He moved further and further into the depths of an unknown, mysterious territory.
Shortly after his arrival in Southern Africa at the beginning of 1841, he heard of the mighty King of Makololo, Chief Sebitwane who was living in the north with his huge army of indomitable warriors – an area no white man had ever entered. It was already then that he planned to meet this tribe and chief.
During the next few years David assisted with building and other activities at various missions always maintaining, that a wife would probably hinder him in his work. At the mission station in Kuruman it was Mary Moffat, daughter of one of the most experienced missionaries, that stole his heart Mary was his staunch supporter and accompanied him on many trips with their children in tow. Despite many obstacles they trekked through scenic landscapes filled with beauty and inherent dangers; through rough terrains, flooded rivers and waterless lands. Many oxen, which pulled the wagons, died from the Tsetse fly disease, while the fever that’s today known as Malaria, often brought the convoy to a stand-still.
After the arduous journey, they reached the Linyanti River surrounded by an immense swamp near a village today known as Sangwali; the tribal land of Chief Sebitwane and a place of fascinating beauty. This was Livingstone’s “paradise on earth”; this was home and a paradise of peace to the Mayeyi tribe. And it was shelter and refuge for the Makololo tribe from the might of the Matabele and the Lhozi. And here it was that Sebitwane saved Livingstone’s life. Had it not been for the medicine of the Makololo, David Livingstone would surely have succomed to Malaria.
David Livingstone remained true to the Makololo that lived in the spirit of Chief Sebitwane. When the great explorer died, at the age of 60, in Chitambo (today known as Zambia), on 1 May 1873 two Makololo men carried his remains over 1000 miles to the coast, so that he could be brought to his final resting place in his native England.
His body was sent to England but his heart was buried under a tree by the Makololo, as they knew: “You can have his body, but his heart belongs to Africa!”

 

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