• Konny von Schmettau

Botanik: Die Wunder der Namib

Als älteste Wüste der Welt beheimatet die Namib wahre Schätze an extreme Bedingungen angepasster Pflanzen.

Zwischen noch so kleinen Felsspalten klammern sich Büsche und Sträucher fest, deren Wurzeln das Wasser des Morgentaus und der seltenen Regenschauer aufsaugen, der sich in winzigen Tropfen zwischen den Steinen sammelt.

Geduckt, mehr klein und gedrungen als hoch gewachsen, findet man im kargen Fels allenthalben das Grün oder Braun einer Pflanze mit kleinen Blättern, die eine geringe Verdunstung begünstigen.

Hier haben Pflanzenarten überlebt, deren Vielfalt und Einzigartigkeit nur dem Betrachter deutlich wird, der kleinste Unterschiede zu erkennen vermag. Scheinbar gleich und doch so unterschiedlich in ihrer Struktur, den feinen Linien ihrer Blätter, einem Hauch helleren Grüns, der Form des Stammes oder der Größe ihrer Blüten ist ihnen alle doch eine Besonderheit gemein:

Sie haben sich im Laufe der Jahrmillionen an das karge Wüstenklima angepasst, sind Überlebenskünstler geworden in einer feindlich erscheinenden Welt, die doch überall Leben in mannigfaltigen Erscheinungsformen hervorbringt.

Endemische Pflanzen in der Namib


Welwitschia Mirabilis ist wohl die bekannteste endemische Pflanze unseres Landes. Nur zwischen Kuiseb und südlichem Angola ist sie in ihrer prähistorischen Urform zu finden.

Auch die !Nara, den den Topnaars am Kuiseb als "Brot der Wüste" gilt, geheimnisvolle Flechten, Aloen, Buschmannskerze und viele weitere Arten wachsen in der Namib.


Für Botaniker und solche, die es werden möchten, bieten wir phantastische Reisen zu den seltenen Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung und Schönheit. Mit einem Geländewagen erreichen wir abgelegene Ort und nehmen uns ausgiebig Zeit zum Betrachten, Beratschlagen und Fotografieren.











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